Ärzte Zeitung, 23.06.2010

Schlafmangel begünstigt chronische Migräne

LOS ANGELES (ars). Mangel an REM-Schlaf bahnt Prozessen den Weg, die eine chronische Migräne begünstigen. Diese Erkenntnis haben Forscher von der Missouri State University bei einem Kongress der American Headache Society in Los Angeles vorgestellt. Sie hatten entdeckt, dass beim Wegfall von REM-Phasen die Proteine p38, PKA und P2X3 verstärkt gebildet werden, die auch chronische Schmerzen aufrechterhalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »