Ärzte Zeitung, 02.09.2011

Migräne beschleunigt Kognitionsabnahme nicht

NEU-ISENBRUG (mar). Ob Migräne zu einer rascheren Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit führt, wird kontrovers diskutiert.

In der jetzt publizierten prospektiven EVA*-Studie mit 1170 Kopfschmerzpatienten fand sich über einen Beobachtungszeitraum von 4 bis 5 Jahren kein Anhaltspunkt für einen solchen Zusammenhang (Cephalalgia 2011; online 4. August).

Die Auswertung von neun verschiedenen kognitiven Tests ergab: Kognitive Beeinträchtigungen traten bei Patienten mit Migräne oder anderen Kopfschmerzen nicht schneller auf als bei Kontrollpersonen ohne Kopfschmerzen.

*EVA: Epidemiology of Vascular Ageing

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »