Freitag, 22. Mai 2015
Ärzte Zeitung, 05.03.2012

Auf Migräne folgt oft eine Depression

BOSTON (mut). Frauen mit Migräne - mit oder ohne Aura - werden zu 40 Prozent häufiger depressiv als Frauen ohne.

Damit bestätigt die Women's Health Study kleinere Studien, wonach bei Frauen mit Migräne das Depressionsrisiko deutlich erhöht ist. Über 36.000 Frauen, die zunächst keine Depression hatten, wurden nach 14 Jahren erneut untersucht.

Etwa 18 Prozent hatten anfangs Migräne. 14 Prozent von ihnen entwickelten in den folgenden 14 Jahren eine Depression, aber nur 10 Prozent der Frauen ohne Migräne. Der Rat an Ärzte: bei Migräne-Patientinnen auf Depressionen zu achten (Neurology 2012, Epub 22. Februar).

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

BÄK listet auf: Welche Telemedizin-Projekte für Patienten sinnvoll sind

Ob Teletumorkonferenz, Telekonsil in der Notfallversorgung oder das telemedizinische Monitoring von Chronikern: Die Bundesärztekammer legt in einem Positionspapier dar, welche Telemedizin-Verfahren aus ihrer Sicht Patienten wirklich weiterhelfen. mehr »

Versorgungsstärkungsgesetz: Die wichtigsten Änderungen in der Übersicht

Union und SPD schrauben am Versorgungs­stärkungsgesetz: Die bislang 57 Änderungs­anträge gehen sehr ins Detail - doch die Ärgernisse Terminservicestellen und Aufkaufregelung bleiben. mehr »

Ullrich, Baumann und Co.: Die deutschen Doping-Skandale

Das geplante Anti-Doping-Gesetz wird heute in erster Lesung im Bundestag beraten. Sein Ziel: Doping im Sport effektiver bekämpfen. Obwohl der deutsche Spitzensport im internationalen Vergleich als sauber gilt, ist er noch lange nicht rein. Ein Überblick über prominente deutsche Dopingsünder. mehr »