Schmerzen

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Die schmerzende Hüfte – Schauen Sie genau hin!

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 09.07.2004

Rückenschmerzen durch zu hohe Knochendichte?

FUKUOKA (ner). Zu wenig Knochenmasse ist nicht gut, zu viel aber auch nicht. Japanische Orthopäden haben bei Frauen eine positive Korrelation gefunden zwischen hoher Knochendichte und Rückenschmerzen.

Dr. Takashi Manabe und Mitarbeiter von der Kyushu University in Fukuoka haben bei mehr als 2200 Frauen zwischen 25 und 85 Jahren die Knochendichte am distalen Radius gemessen.

Außerdem füllten die Frauen einen Fragebogen aus. Die statistische Auswertung ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher Knochendichte und dem Auftreten von Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule. Rauchen und Sport waren ebenfalls mit solchen Beschwerden assoziiert (Eur Spine J 12, 2003, 596).

Ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Knochendichte und dem Auftreten von Rückenschmerzen gibt, kann aus der Studie nicht geschlossen werden. Es könne aber sein, so Manabe, daß die hohe Knochendichte die Knochensteifigkeit erhöht, was zu einer verstärkten Belastung des Knorpels in den Wirbelgelenken führe.

Die Japaner halten es für wichtig, die altersabhängige optimale Knochenmasse zu ermitteln, um weitere Erkenntnisse über die Pathogenese degenerativer Wirbelsäulenveränderungen zu erhalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »