Celecoxib: Risiko fürs Herz nicht höher als bei NSAR

ATLANTA (ob). Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse scheint bei einer Behandlung mit dem COX-2- Hemmer Celecoxib nicht höher zu sein als im Falle klassischer nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR).

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Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschergruppe um Dr. William B. White aus Farmington nach Auswertung des Datenmaterials einer umfangreichen Studiendatenbank. Darin erfaßt sind Informationen von über 41 000 Patienten mit Arthrose, Rückenschmerzen oder auch Alzheimer-Erkrankung, die an klinischen Studien mit Celecoxib (200 - 800 mg/Tag) beteiligt waren.

Von fast 33 000 Patienten waren dabei Daten in Studien erhoben worden, in denen klassische NSAR wie Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen als Referenzsubstanzen fungierten.

Ausgewertet wurden die Daten ohne Kenntnis der jeweiligen Therapie von einem dreiköpfigen Expertenteam unter Verwendung definierter Endpunkte wie Myokardinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulär bedingter Tod. White hat die Ergebnisse dieser Metaanalyse beim Kongreß des "American College of Cardiology" (ACC) in Atlanta vorgestellt.

Gemessen an der Inzidenzrate für kombinierte kardiovaskuläre Ereignisse bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Celecoxib und klassischen NSAR. Im Falle von Celecoxib betrug diese Rate 0,96 Ereignisse pro 100 Patientenjahre, bei Behandlung mit nicht selektiven NSAR lag sie bei 1,12 Ereignisse pro 100 Patientenjahre.

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