Ärzte Zeitung, 24.01.2008

Ringfinger lang, Risiko für Arthrose hoch

 Ringfinger lang, Risiko für Arthrose hoch

Arthrose-Entwarnung: Ringfinger ist nicht länger als Zeigefinger.

Foto: ill

NOTTINGHAM (hub). Der Ringfinger ist offenbar nicht nur gut zum Tragen des Eherings. Forscher aus England meinen nämlich, dass er auch ein Indikator für das Arthroserisiko sein kann: Ist der Ringfinger länger als der Zeigefinger, ist auch das Arthroserisiko erhöht.

Vor allem Frauen haben dann häufiger Knie- und Hüftarthrose, hat eine Fall-Kontroll-Studie mit 2050 Arthrose-Patienten ergeben, die für eine mögliche Endoprothese in die Klinik kamen (Arthr&Rheum 1, 2008, 58).

Im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen war bei Frauen mit Arthrose der Ringfinger dreimal häufiger länger als der Zeigefinger. Ihr Risiko, an Arthrose erkrankt zu sein, war rechnerisch also um den Faktor drei erhöht. Was die Gründe dafür sind, wissen die Forscher aber noch nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »