Ärzte Zeitung, 26.06.2013

Robert Koch-Institut

Themenheft zu Arthrose erschienen

BERLIN. Arthrose, die weltweit häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen, ist Gegenstand des neuen, 54. Themenheftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE).

Das vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Heft bietet auf rund 30 Seiten Infos zu Ursachen, Diagnostik, Verlauf, Therapie, Verbreitung, medizinische Versorgung, Kosten und Präventionsmöglichkeiten.

Verschiedene Faktoren können zur Entstehung einer Arthrose beitragen. Ein wichtiger Risikofaktor ist ein höheres Alter. Ab dem 60. Lebensjahr sei gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen, teilt das RKI mit.

Auch Übergewicht kann die Entstehung einer Arthrose, speziell der Kniegelenke, fördern und den Krankheitsverlauf beschleunigen. Die Daten des Monitorings zeigen einen linearen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index und dem Auftreten einer Arthrose.

Die Behandlung bei Arthrose stützt sich dabei auf die konservative Behandlung (z.B. Physio- oder Ergotherapie, Gebrauch von Hilfsmitteln, medikamentöse Therapie) sowie operative Methoden.

Zu den Operationsmethoden zählt u.a. der Einsatz von künstlichen Gelenken. Angaben zur Häufigkeit einer Totalendoprothesen-Op an Knie und Hüfte in Deutschland seien ein Schwerpunkt des Heftes. (eb)

GBE-Themenheft "Arthrose": kostenlos bestellbar per gbe@rki.de und im Internet abrufbar unter www.rki.de/gbe

Topics
Schlagworte
Arthrose (482)
Orthopädie (3502)
Organisationen
RKI (1839)
Krankheiten
Adipositas (3083)
Arthrose (2317)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »