Ärzte Zeitung, 26.08.2004

Neue Hüftendoprothese schont Knochen

Beim Implantieren der Prothese wird nur der abgenutzte Hüftkopf abgefräst

MAGDEBURG (mut). Eine neue Hüftgelenk-Endoprothese ermöglicht jetzt einen sehr knochenschonenden Gelenkersatz: "Anstatt den gesamten Oberschenkelkopf zu ersetzen, wird bei der neuen Methode nur der abgenutzte obere Hüftkopf abgefräst und mit der Endoprothese überkront - vergleichbar mit dem Kronersatz bei Zähnen", so Dr. Andreas Machner von der Universitätsklinik Magdeburg.

Damit ergeben sich nur minimale Knochenverluste. Dies ist vor allem für jüngere Patienten ein Vorteil. Denn Endoprothesen halten meist nur 15 bis 20 Jahre und müssen dann durch ein größeres Modell ersetzt werden. Dazu muß aber noch genügend Knochensubstanz vorhanden sein. Das Verfahren wird außer in Magdeburg etwa auch in Berlin, Köln und Dresden angewandt.

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