Ärzte Zeitung, 20.10.2004

Zahl künstlicher Gelenke steigt

BERLIN (dpa). Die Zahl der implantierten künstlichen Gelenke steigt in Deutschland stark an. Als Gründe gelten Bewegungsmangel, Übergewicht und steigendes Alter der Deutschen.

Jährlich würden etwa 160 000 Hüft- und 100 000 Kniegelenke ersetzt. In 20 Jahren sei jedoch ein Mehrbedarf von 30 Prozent zu erwarten, hat Professor Volker Ewerbeck aus Heidelberg beim Kongreß für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin berichtet. Die optimale Behandlung sei durch die Fallpauschalen nicht mehr zu gewährleisten, warnte er.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »