Ärzte Zeitung, 06.02.2006

Alte brauchen 800 bis 1200 mg Kalzium pro Tag

MÜNCHEN (sto). Um das Risiko für Knochenfrakturen bei älteren Menschen zu reduzieren, sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D geachtet werden. Daran hat Dr. Alexandra Öffner aus München erinnert.

Täglich sollten 800 bis 1200 Milligramm Kalzium aufgenommen werden. Als geeignete Kalziumlieferanten nannte Öffner bei einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Anti-Aging und Gesundheit" Milch, Molkereiprodukte, Grünkohl, Broccoli, Lauch und kalziumhaltige Mineralwässer (>150 mg/Liter).

Wer Milch nicht vertrage, könne auch mit Kalzium angereicherte Fruchtsäfte nehmen, so Öffner. Die Vitamin-D-Zufuhr sollte bei älteren Menschen fünf Mikrogramm pro Tag betragen, sagte Öffner. Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt sind etwa Hering, Lachs, Sardinen und Steinpilze.

Wer gesund altern will, sollte auch auf sein Gewicht achten. Die höchste Lebenserwartung bestehe bei einem BMI von 20 bis 25, sagte Öffner. Eine Gewichtsreduktion solle auf jeden Fall bei einem BMI >30 empfohlen werden sowie bei einem BMI zwischen 25 und 30, wenn bereits Gesundheitsstörungen vorliegen, die durch Übergewicht bedingt sind.

Therapieziel solle die Reduktion des Körpergewichts um 0,5 bis 1 kg pro Woche sein. Um das reduzierte Gewicht langfristig zu halten, empfahl Öffner eine mäßig kalorienreduzierte Kost mit einer Kalorienzufuhr von weniger als 1000 kcal.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »