Harte Tastatur strapaziert Sehnen

ZÜRICH (hub). Immer schnellere Prozessoren, immer bessere Grafikkarten und immer größerer Arbeitsspeicher - das scheinen die entscheidenden Kriterien beim Kauf eines Computers zu sein.

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Je härter die Tastatur, desto größer ist der Kraftaufwand der Muskulatur für Handgelenk und Finger.

Je härter die Tastatur, desto größer ist der Kraftaufwand der Muskulatur für Handgelenk und Finger.

© peresanz / fotolia.com

Käufer vergessen dabei meist: Die Schnittstelle vom menschlichen Gehirn zum PC sind Hände und Tastatur. Beide zusammen bilden quasi das Interface.

Doch auf die PC-Seite dieser Schnittstelle wird meist nur wenig geachtet. Dass dies falsch ist, folgt aus einer Studie der Eidgenössischen TH in Zürich (ETH). Denn je härter die Tastatur, desto größer ist die Muskelaktivierung, gemessen per Elektromyogramm (EMG).

Bei größerem Widerstand der Tastatur muss also mehr Kraft aufgewendet werden. Das Tippen beanspruche wie erwartet die Unterarmmuskulatur, allerdings in deutlich stärkerem Ausmaß die Beugemuskulatur der Hand (Flexor) und weniger stark die Streckmuskulatur (Extensor) des Handgelenks und der Finger, so die ETH in einer Mitteilung. Das kann zu Entzündungen, zum Beispiel zu einem Tennisarm führen.

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