Ärzte Zeitung, 14.12.2011

Injektion in Wirbelsäule jetzt ohne Kontrastmittel

WITTEN/HERDECKE (eb). Nachdem Professor Dietrich Grönemeyer und sein Team von der Universität Witten/Herdecke eine bildgesteuerte Wirbelsäulentherapie enwickelt haben, gibt es jetzt eine Neuerung, die diese Eingriffe noch schonender macht: Mit Hilfe der MRT kann die Behandlung gereizter Wirbelsäulen-Nerven ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.

Eine Testinjektion mit Kochsalzlösung genügt, um die korrekte Lage der Injektionsnadel zu kontrollieren und die Verteilung des Medikamentes vorauszusagen, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität.

[15.12.2011, 13:23:22]
Dr. Birgit Bauer 
Immer Technik notwendig?
Wozu überhaupt für Paravertebralblockaden und Facettengelenkanspritzungen eine Bildgebung notwendig ist wird mir immer verschlossen bleiben.
Nach meinen Erfahrungen als Schmerztherapeutin reichen gute Kenntnisse der Anatomie, erkennen der "Feldmarken" und ein bisschen Erfahrung aus um diese Methoden ordentlich durchzuführen. Der Therapieerfolg ist für mich maßgebend, nicht ob auf dem Bild das Depot scheinbar richtig sitzt.
Schlägt die Injektion ohne Bildgebung nicht an habe ich die Erfahrung gemacht dass es auch mit Bildgebung nichts bringt. Bei chronifizierten Schmerzpatienten sollte sowieso kritischer mit invasiven Maßnahmen umgegangen werden. Die Frage nach Problemen im Umfeld, die Einfluß auf die Schmerzwahrnehmung haben oder haben könnten wird meistens nicht gefragt.
Hier schlummern unendliche Potentiale der wirtschaftlichen Behandlungsweise im Sinne der Patienten.
M.f.G. B.Bauer zum Beitrag »

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