Ärzte Zeitung, 05.09.2014

Neue Methode

Bei Mäusen Muskeln regeneriert

BERLIN. Muskelstammzellen sind für die Reparatur von Muskelschäden unverzichtbar. Alle Versuche, Muskelstammzellen des Menschen therapeutisch zu nutzen, sind bisher fehlgeschlagen, teilen das Max-Delbrück-Centrum (MDC) und die Berliner Charité mit.

Wie es aber doch gehen könnte, haben jetzt Wissenschaftler des MDC und der Charité gezeigt. Sie entwickelten eine Methode, mit der sie Muskelstammzellen nicht isoliert, sondern zusammen mit ihrer Muskelfaser kultivieren, vermehren und transplantieren (J Clin Invest. 2014; online am 26. August).

Bei Mäusen wurden so bereits erfolgreich Muskeln regeneriert. Sie haben damit das Tor für den Einsatz von Muskelstammzellen für die Therapie von Muskelerkrankungen aufgestoßen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »