Ärzte Zeitung, 09.05.2005

Unterstützung für bessere Versorgung bei Osteoporose

SINSHEIM (eb). Sich für eine bessere Versorgung der Osteoporose-Patienten einzusetzen, ist das Ziel einer überparteilichen Interessengruppe, die sich kürzlich zusammengeschlossen hat.

Daran nehmen teil Professor Rita Süssmuth, die Schirmherrin der "Nationalen Initiative gegen Osteoporose", die Bundestagsabgeordneten Dr. Erika Ober (SPD), Detlef Parr (FDP) und Annette Widmann-Mauz (CDU), die Patientenbeauftrage der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel (SPD) sowie die Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler (CSU).

Dies hat die Koordinierungsstelle der "Nationalen Initiative gegen Osteoporose" in Sinsheim mitgeteilt. Leiterin der Koordinierungsstelle ist Dr. Jutta Semler, Chefärztin am Immanuel-Krankenhaus in Berlin.

Die Interessengruppe hat gemeinsam mit der "Nationalen Initiative gegen Osteoporose" diese Ziele:

  • Anerkennung der Osteoporose als eine der häufigsten chronischen Krankheiten,
  • Gewährleistung und Bereitstellung von Ressourcen zur Diagnose und rechtzeitigen Therapie für Osteoporose-Risiko-Patienten bereits vor dem ersten Knochenbruch,
  • Verbesserung der Qualität der Versorgung von Osteoporose-Patienten, um osteoporosebedingte Knochenbrüche zu verhindern,
  • Stärkung der Patienten-Selbsthilfe,
  • Etablierung adäquater Präventionsmaßnahmen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen.

Die Forderungen der "Nationalen Initiative gegen Osteoporose" orientieren sich an evidenz-basierten Osteoporose-Leitlinien.

Informationen zur Nationalen Initiative gegen Osteoporose im Internet unter: www.n-i-o.org

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