Ärzte Zeitung, 08.09.2006

TIP

Tabelle klärt, wer Frakturschutz braucht

Wer unsicher ist, ob bei einem Patienten eine Frakturprophylaxe, etwa mit einem Bisphosphonat, nötig ist, dem kann eine einfache Tabelle bei der Entscheidung helfen. Nötig dazu sind im wesentlichen die Kenntnis der Knochendichte des Patienten (DXA-Werte), seines Alters und seines Geschlechts.

Die Tabelle ist im Internet zu finden unter www.lutherhaus.de/osteo/leitlinien-dvo. Ergibt sich aus der Tabelle, daß für einen Patienten ohne bisherige Wirbelfraktur ein mehr als 30prozentiges Risiko besteht, in den nächsten zehn Jahren eine Wirbelkörper- oder proximale Femurfraktur zu erleiden, ist eine medikamentöse Osteoporose-Prophylaxe nötig.

Topics
Schlagworte
Osteoporose (792)
Krankheiten
Osteoporose (1441)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »