Ärzte Zeitung, 04.03.2010

Kaum leitliniengerechte Osteoporose-Therapie

DRESDEN (ikr). In Deutschland erhalten nur zehn bis 20 Prozent der Osteoporose-Kranken eine leitliniengerechte medikamentöse Therapie (Z Orthop Unfall 147, 2009, 542).

Besonders auffällig sei dabei eine Abnahme des Anteils behandelter Patienten mit steigendem Lebensalter, schreibt Professor Klaus-Peter Günther aus Dresden. So erhalten noch 31 Prozent der 50- bis 64-jährigen Frauen mit Osteoporose eine medikamentöse Therapie, aber nur 19  Prozent der über 75-jährigen Frauen.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich die Inzidenz der Hüftfrakturen bis 2050 mehr als verdoppeln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »