Kaum leitliniengerechte Osteoporose-Therapie

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DRESDEN (ikr). In Deutschland erhalten nur zehn bis 20 Prozent der Osteoporose-Kranken eine leitliniengerechte medikamentöse Therapie (Z Orthop Unfall 147, 2009, 542). Besonders auffällig sei dabei eine Abnahme des Anteils behandelter Patienten mit steigendem Lebensalter, schreibt Professor Klaus-Peter Günther aus Dresden. So erhalten noch 31 Prozent der 50- bis 64-jährigen Frauen mit Osteoporose eine medikamentöse Therapie, aber nur 19  Prozent der über 75-jährigen Frauen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich die Inzidenz der Hüftfrakturen bis 2050 mehr als verdoppeln.

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