Ärzte Zeitung, 18.09.2011

TSH fördert auch den Knochenaufbau

NEW YORK (hkj). Das Hypophysenhormon TSH hat auch Einfluss auf den Knochenstoffwechsel. Bekannt war bereits, dass TSH die Aktivität von Osteoklasten hemmt.

Nun konnte in einer Studie erstmals auch ein stimulierender Einfluss des Hormons auf die Osteoblasten nachgewiesen werden (PNAS 2011; online 12. September). Diese Zellen bauen bekanntlich Knochen auf.

Dieser Mechanismus könnte einen neuen Ansatz für die Osteoporose-Therapie bieten. Bisher liegt bei dieser der Fokus meist auf einer Osteoklastenhemmung. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schilddrüse unbeeinflusst bleibt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »