Ärzte Zeitung, 30.05.2012

NASA-Forscher entwickeln Test auf Knochenschwund

NEU-ISENBURG (eis). Die Früherkennung von Osteoporose könnte durch einen Test von NASA-Forschern verbessert werden. Dabei wird das Verhältnis von Kalzium-Isotopen im Urin analysiert, berichtet die Organisation.

Bei Knochenschwund verändern sich Menge und Zusammensetzung der Isotopen. In Studien mussten zwölf Probanden 30 Tage das Bett hüten.

Der dadurch verursachte Knochenschwund habe sich mit der neuen Methode schon nach einer Woche bestimmen lassen, so die Forscher. Die Standard-Diagnostik mit DXA (dual-energy X-ray absorptiometry) zeigt Knochenverlust erst viel später an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »