Ärzte Zeitung, 05.02.2016

Osteoporose

Info für Patienten zur Medikation

SINSHEIM. Die drei Pfeiler der Osteoporose-Therapie sind: Medikamentöse Therapie, Ernährung und Bewegung.

Mit der Patientenbroschüre "Medikamentöse Behandlung der Osteoporose - Aktueller medizinisch wissenschaftlicher Stand" möchte das Kuratorium Knochengesundheit Betroffenen und Interessierten einen umfassenden Überblick über die Medikamente zur Behandlung der Osteoporose geben.

Ist die Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D gewährleistet, kommt die spezifische medikamentöse Therapie hinzu, teilt das Kuratorium Knochengesundheit in Sinsheim mit. Osteoporosemedikamente setzen an den Knochenveränderungen bei Osteoporose an.

Ideale Osteoporosemedikamente sollen die Knochenmasse steigern sowie die Verknüpfung der Knochenbälkchen und das Knochenmaterial verbessern, heißt es in der Mitteilung.

Die heutigen Arzneien werden diesen Ansprüchen nur teilweise gerecht. Daher macht es Sinn, manche Medikamente in Kombination oder in zeitlicher Abfolge einzusetzen, so das Kuratorium.

In der neuen Broschüre werden in patientenverständlicher Sprache zu den einzelnen Medikamentengruppen Angaben zu chemischen Eigenschaften und Wirkmechanismen, Pharmakokinetik, klinischer Wirkung sowie möglichen Nebenwirkungen und Gegenanzeigen aufgeführt. (eb)

Bestellung der Patientenbroschüre unter Tel. 07261/9217-0 (Mo.-Fr. 8.30 - 12.30 Uhr) oder per Mail an info@osteoporose.org; Internet: www.osteoporose.org

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »