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Statin senkt bei Polyarthritis die Krankheitsaktivität

GLASGOW (slp). Der Lipidsenker Atorvastatin mildert die entzündliche Symptomatik bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die trotz Basismedikation eine hohe Krankheitsaktivität haben.

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Statine wirken ja nicht nur lipidsenkend, sondern auch antientzündlich. Professor Iain McInnes von der University of Glasgow in Schottland und sein Team haben daher die Wirkung von 40 mg/d Atorvastatin - das ist die Hälfte der empfohlenen Tageshöchstdosis bei KHK - auf die Entzündung bei RA-Patienten untersucht (Lancet 363, 2004, 2015).

An der TARA (Trial of Atorvastatin in RA)-Studie nahmen 116 Patienten mit trotz Basismedikation aktiver RA teil. 58 erhielten das Statin, die übrigen Placebo, ihre Basisarzneien verwendeten sie weiter. Die entzündliche Aktivität wurde mit dem DAS28 (Disease Activity Score) beurteilt, der von 0 bis 10 reicht und etwa Gelenkschwellung und Blutsenkungsgeschwindigkeit erfaßt.

Zunächst hatten alle Patienten einen DAS28 von über 5,1 - eine hohe Aktivität. Nach sechs Monaten Therapie war der DAS28 mit dem Statin im Schnitt um 0,5 niedriger als zu Beginn, mit Placebo dagegen leicht erhöht, ein signifikanter Unterschied. Zudem hatten mit dem Statin die LDL-Werte stark abgenommen und so auch das bei RA erhöhte Atherosklerose-Risiko.

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