Rheuma

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Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

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Ärzte Zeitung, 10.05.2005

Infliximab bringt die Synovialis wieder in Form

GENT (bib). Daß Infliximab bei Spondylarthropathien zu bemerkenswerter klinischer Besserung führen kann, ist gut belegt. Histologie-Studien deuten jetzt darauf hin, daß der Tumornekrosefaktor-alpha-Blocker zu einem Remodelling der Synovialmembran führt.

Forscher um Dr. Elli Kruithof aus Gent in Belgien haben bei Patienten mit Spondylarthropathie und Gonarthritis vor Start einer Infliximab-Therapie (5 mg/kg KG zum Zeitpunkt 0, sowie nach zwei und sechs Wochen) und zwölf Wochen später die Synovialis biopsiert (Ann Rheum Dis 64, 2005, 529).

In einer Kohorte von zehn mit Infliximab und drei mit Placebo behandelten Patienten beobachteten sie unter dem Biological eine signifikante Minderung der Synovialis-Dicke. Auch die Infiltration mit neutrophilen Granulozyten, Makrophagen und T-Zellen ging zurück.

Bei einer weiteren Auswertung, bei der insgesamt 20 mit Infliximab (in Deutschland Remicade®) behandelte Kranke - jene aus der ersten Analyse eingeschlossen - berücksichtigt wurden, ergaben sich deutliche Strukturveränderungen: Die Dicke der Synovialauskleidung normalisierte sich, die Zahl der Blutgefäße ging zurück.

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