Ärzte Zeitung, 30.10.2006

Auszeichnung für Forschungsarbeit über Arthritis

ERLANGEN (eb). Für die Entdeckung eines genetischen Markers, mit dem der Verlauf bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) vorhergesagt werden kann, hat die Deutsche Rheumaliga den Förderpreis der Stiftung Wolfgang Schulze vergeben.

Der mit 10 000 Euro dotierte Preis ging an Privatdozent Hendrik Schulze-Koops vom Nikolaus Fiebinger Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg und dessen Mitarbeiterin Dr. Alla Skapenko. Die Verleihung fand bei der Jahresversammlung der Deutschen Rheumaliga in Berlin statt.

Die beiden Forscher hatten nachgewiesen, daß Patienten mit der Variante V50 es Interleukin-4-Rezeptors innerhalb der ersten zwei Jahre nach Beginn der RA signifikant häufiger Knochenerosionen bekommen als Patienten ohne die Variante. V50 eignet sich daher als genetischer Parameter zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs bei Patienten mit RA.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »