Rheuma

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Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

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Ärzte Zeitung, 05.06.2007

Programm soll Compliance von Rheuma-Kranken fördern

Patienten werden regelmäßig angerufen / Internetportal

WÖRNBRUNN (sto). Die Compliance von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) zu fördern, ist Ziel des Programms HELP*. Denn gerade von RA-Patienten wird aufgrund der komplexen Behandlung ein hohes Maß an Disziplin gefordert.

Solche Gelenkschäden lassen sich durch eine angemessene Therapie verhindern. Foto: Klaro

Vor allem in der Einstellungsphase einer langwirksamen anti-rheumatischen Therapie seien Patienten erfahrungsgemäß oftmals sehr verunsichert, hat Privatdozent Hans-Eckhard Langer aus Düsseldorf berichtet. Die therapeutische Wirkung trete erst nach Wochen ein, mögliche unerwünschte Wirkungen jedoch auch schon zu Beginn der Therapie.

Immer wieder müssten sich RA-Patienten zudem auf neue Situationen einstellen, weil die Krankheit auch in scheinbar inaktiven Phasen fortschreitet, neue Gelenke betroffen werden oder weil eine Umstellung der Therapie erforderlich wird. Hier setze das HELP-Programm an, so der niedergelassene Rheumatologe bei den von Sanofi-Aventis unterstützten Grünwalder Gesprächen.

Das Programm besteht etwa aus Gesprächen mit speziell geschultem Praxispersonal, das auch regelmäßig die betreuten Patienten anruft. Kern des Programms ist ein Internetportal. Dort erhalten die Patienten zusätzliche Informationen zum Krankheitsbild und zur Behandlung mit dem Basistherapeutikum Leflunomid (Arava®).

Zum Angebot gehören auch praktische Ratschläge zum täglichen Leben mit der RA, ein Online-Tagebuch und ein Therapie-Fortschrittsmonitor. Ein Newsletter ist auf das jeweilige Stadium der Therapie mit dem Medikament abgestimmt, so Langer. Den Zugang zur Internetseite mit Passwort erhalten die Patienten vom behandelnden Rheumatologen.

HELP = Hilfe für neu-eingestellte Leflunomid-Patienten

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