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Arthritis-Verlauf wird online dokumentiert

BARCELONA (gvg). Wer bei Rheumatoider Arthritis (RA) Leflunomid verordnet, kann den Kranken einen Internetservice empfehlen. Dort wird der Krankheitsverlauf individuell dokumentiert.

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"Bei RA-Patienten ist es entscheidend, dass die Krankheitsaktivität regelmäßig erfasst wird", betonte Professor Josef Smolen von der Klinik für Rheumatologie der Universität Wien. Nur dann habe der Arzt die Informationen, die er brauche, um die antirheumatische Basistherapie bei Bedarf anzupassen, wenn sie nicht den erwünschten Erfolg bringt.

Die in Studien üblichen Krankheitsscores seien für den Praxisalltag oft viel zu aufwändig, so Smolen bei einer von Sanofi Aventis unterstützten Veranstaltung beim EULAR 2007. Zusammen mit Kollegen und dem Unternehmen hat er daher ein Internetwerkzeug entwickelt, bei dem Patienten ihre Beschwerden selbst erfassen können - etwa die Zahl schmerzender Gelenke. Die Daten werden vom Programm selbstständig grafisch aufbereitet. Der Patient sieht sofort, ob und wie sich seine Krankheit mit der Therapie bessert.

Per Mausklick kann der Patient die Ergebnisse auch in einer etwas detaillierter aufbereiteten "Arztversion" ausdrucken und seinem Rheumatologen oder Hausarzt vorlegen. So hat auch der Arzt ständig den Krankheitsverlauf im Blick und spart obendrein Arbeit, weil der Patient Teile der ohnehin notwendigen Dokumentation selbst erledigt.

Das Portal ist Teil des HELP-Programms, bei dem auch Arzthelferinnen geschult werden (wie kurz berichtet). Die Seite soll ab Herbst unter der Adresse www.arava-help.com für alle Patienten zugänglich sein, die Leflunomid (Arava®) erhalten.

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