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Lupus-Patienten können auf neue Therapie hoffen

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BOSTON (hub). Das Immunsuppressivum Mycophenolat-Mofetil (MMF) senkt die Zahl von Krankheitsschüben bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE). Das hat eine retrospektive Studie ergeben, die beim Kongress der American College of Rheumatology (ARC) vorgestellt wurde (Pres Nr F90).

Daten von 88 SLE-Patienten wurden ausgewertet - und zwar aus dem Zeitraum 13 Monate vor und 13 Monate nach Start der MMF-Therapie. Im den 13 Monaten vor der Therapie kam es zu insgesamt 155 Lupus-Schüben, in den 13 Monaten nach Beginn der MMF-Therapie zu 99. Bei der Zahl schwerer Schübe war der Effekt noch deutlicher: Vor Therapiestart gab es insgesamt 98 schwere Schübe, danach nur noch 54.

MMF (CellCept®) ist bei SLE in Deutschland nicht zugelassen, wird aber off-label genutzt. Die EU-Zulassung bei Lupus-Nephritis wird 2008 erwartet.

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