Direkt zum Inhaltsbereich

M. Bechterew erhöht die Scheidungsrate

Veröffentlicht:

BETHESDA (hub). Patienten mit Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis, AS) haben eine höhere Scheidungsrate als Menschen ohne die Erkrankung. Die Rate liegt bei 13,2 versus 10 Prozent. Das ist ein Ergebnis einer US-Studie, in der die Auswirkungen der AS auf das tägliche Leben der Patienten untersucht wurden (Arthr & Rheumat 59, 2008, 497)

Die fast 600 AS-Kranken - im Alter von im Mittel 49 Jahren und zu zwei Dritteln Männer - wurden nicht nur häufiger geschieden, sie hatten auch mehr Probleme, überhaupt einen Ehepartner zu finden. 23 Prozent der AS-Patienten hatten nie geheiratet, im Vergleich zu 15 Prozent ohne AS.

Frauen mit der entzündlich-rheumatischen Erkrankung wiederum hatten weniger Nachwuchs: 53 Prozent der AS-Patientinnen hatten mindestens ein Kind, im Vergleich zu 65 Prozent bei Frauen ohne AS. Deutliche Unterschiede zwischen AS-Patienten und Gesunden gab es auch in Bezug auf den Job. Mit AS waren 13,3 Prozent arbeitsunfähig, ohne AS nur 5,7 Prozent.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Lesetipps
Nahaufnahme eines Patient, der den Gesundheitsbereich der ChatGPT-App verwendet.

© Azulblue / stock.adobe.com

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern