Ärzte Zeitung, 02.06.2008

Rheumatologen setzen auf Gewebe-Ersatz

JENA (dpa). Rheumatologen sehen beim Gewebe-Ersatz ein großes Therapiepotenzial. So ist es möglich, aus Knorpelzellen eines Menschen neue Zellen zu züchten.

"Das ist im Moment offensichtlich der Weg, der in den nächsten Jahren entscheidend sein wird", sagte Professor Gert Hein auf einer Rheumatagung in Jena. Mit solchem Gewebe könnten jetzt schon kleine Knorpelstücke ersetzt oder Gelenke repariert werden.

"Aber große Flächen und ganze Gelenke mit Knorpel zu überziehen, gelingt noch nicht", so der Leiter der Rheumatologie am Uniklinikum Jena. Er bemängelte auch, dass Rheuma-Erkrankungen oft zu spät entdeckt werden. "Bei Rheumatoider Arthritis vergeht noch immer mindestens ein Jahr, bis sie diagnostiziert wird", sagte Hein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »