Montag, 22. Dezember 2014
Ärzte Zeitung, 03.09.2008

Sjögren-Syndrom: gute Mundpflege bei Speichelmangel

PARIS (kat). Die verminderte Speichelsekretion von Patienten mit Sjögren-Syndrom zieht orale Komplikationen nach sich. Typischerweise findet man eine progressive Infiltration und schließlich die Verdrängung der Epithelzellen exokriner Drüsen durch mononukleäre Lymphozyten. Darauf wurde beim europäischen Rheuma-Kongress in Paris hingewiesen.

Die Therapie der Patienten mit oralen Komplikationen umfasst außer einer guten Mundhygiene, die Prävention von oralen Infektionen, den Speichelersatz sowie die lokale und systemische Stimulation der Speichelproduktion. Bei Patienten, deren Speichelproduktion noch nicht vollkommen versiegt ist, können Cholinergika eingesetzt werden.

Wichtig sind auch regelmäßige Zahnpflege, richtige Ernährung und Fluoride, denn sie schützen vor Karies. Bei Candidose sollte schnell behandelt werden.

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Bildschirme und Co.: LED-Licht raubt den Schlaf

Vor dem Schlafengehen schnell die Mails checken - das treibt den Adrenalinspiegel hoch und senkt die Melatoninwerte. Und das hindert uns am Einschlafen. mehr »

Vertretungsfall und Notfallversorgung: Honorar-Neuerungen beschlossen

Kurz vor Weihnachten haben sich KBV und Kassen auf einige Honorar-Änderungen geeinigt. So gibt es eine Neuregelung für Vertretungsfälle und drei neue EBM-Ziffern bei der Notfallversorgung. mehr »

Praxis-Aufkauf: Der Gesetzgeber zieht die Zügel an

Die Regierungskoalition lässt keinen Zweifel daran, am Praxis-Aufkauf in über­versorgten Gebieten festhalten zu wollen. Die Praxisabgabe wird künftig langfristiger und sorgfältiger vorzubereiten sein. mehr »