Ärzte Zeitung, 03.09.2008

Sjögren-Syndrom: gute Mundpflege bei Speichelmangel

PARIS (kat). Die verminderte Speichelsekretion von Patienten mit Sjögren-Syndrom zieht orale Komplikationen nach sich. Typischerweise findet man eine progressive Infiltration und schließlich die Verdrängung der Epithelzellen exokriner Drüsen durch mononukleäre Lymphozyten. Darauf wurde beim europäischen Rheuma-Kongress in Paris hingewiesen.

Die Therapie der Patienten mit oralen Komplikationen umfasst außer einer guten Mundhygiene, die Prävention von oralen Infektionen, den Speichelersatz sowie die lokale und systemische Stimulation der Speichelproduktion. Bei Patienten, deren Speichelproduktion noch nicht vollkommen versiegt ist, können Cholinergika eingesetzt werden.

Wichtig sind auch regelmäßige Zahnpflege, richtige Ernährung und Fluoride, denn sie schützen vor Karies. Bei Candidose sollte schnell behandelt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Saufen und Abstinenz fördern anscheinend Prostatakrebs

Ein Glas Wein tut der Gesundheit wohl gut. Aber: Viel- und Nichttrinker bekommen eher Tumore. Wie kommt dieser Widerspruch zustande? mehr »

Zwischen Schnittwunden und Schnapsleichen

Während Millionen Besucher das 183. Oktoberfest feiern, sichert das Rote Kreuz hinter den Kulissen die medizinische Versorgung. In seiner Notfallambulanz sind bis zu elf Notärzte und 130 Sanitäter im Einsatz. mehr »

Mehr Honorar durch Selbstanalyse

Honorarspielräume gibt es auch im EBM - allerdings nur dann, wenn Ärzte einige wichtige Regeln befolgen, sagt ein Abrechnungsexperte. mehr »