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Therapie bei RA nach zirkadianem Rhythmus

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FRANKFURT AM MAIN (hub). Mit dem verzögert freigesetzten Prednison (Lodotra®) wird erstmals die zirkadiane Rhythmik der RA therapeutisch berücksichtigt. Morgensteifigkeit rührt von hohen Zytokinwerten in der Nacht her. So beginnt die Interleukin-6-Synthese um 2 Uhr und erreicht ihr Maximum um 4 Uhr. Optimal ist daher, wenn ein Glukokortikoid dann wirkt, wenn die IL-6-Synthese startet. Doch wer möchte mitten in der Nacht aufstehen, um eine Tablette einzunehmen?

Abhilfe schafft die TEMPUS-Tablette mit ihrer speziellen Galenik. Eingenommen wird sie um 22 Uhr. Der inerte Mantel der Tablette absorbiert dann langsam Flüssigkeit, bis er etwa vier Stunden später aufreißt. Dann wird das Prednison in voller Dosis freigesetzt. Die Dauer der Morgensteifigkeit wird so um fast die Hälfte reduziert, berichtete Professor Frank Buttgereit von der Charité Berlin bei einer Veranstaltung von Merck Pharma. Die Tablette gibt es mit 1, 2 und 5 mg Wirkstoff. (hub)

Lesen Sie dazu auch: Vorsicht bei Schwangeren mit systemischem Lupus erythematodes "Rheuma - keine Frage des Alters"

Nur für Fachkreise: IL-6 ist ein Zytokin mit vielfältigen Wirkungen Antikörperfragment erhält Zulassung bei RA

 

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