Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Rheuma-Patienten wollen auch über Sex reden

Eine rheumatische Erkrankung kann nicht nur durch körperliche Symptome wie Schmerz, Fatigue oder Behinderungen das Sexualleben der Patienten leiden lassen. Auch unerwünschte Wirkungen von Rheuma-Arzneimitteln wie ED oder verminderte Libido können sich negativ auf das Liebesleben auswirken.

Dass Patienten hierüber mit ihren Ärzten sprechen wollen, hat eine Studie bestätigt.Die befragten Patienten mit Rheumatoider Arthritis bemängelten, dass Sex und Probleme damit kaum von ihren Rheumatologen angesprochen würden, dies sei aber ihr Wunsch. (hub)

Für die Fachkreise:
Plädoyer für frühe Kombitherapie bei Rheuma

Lesen Sie dazu auch:
Entzündung der Gelenke schlägt sich auch auf Zähne und Kiefer nieder
Bei Arthritis lohnt der Blick auf Magen und Darm
Rheumatoide Arthritis zermürbt den Geist
Jahreszeit beeinflusst Schwere der Arthritis
Schon im ersten Jahr der Arthritis mehr Infarkte

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »