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Rheumatoide Arthritis nicht durch Impfungen getriggert

Studie ergibt keinen Zusammenhang von Impfungen und Rheuma.

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Eine Fertigspritze mit einem Influenza-Spaltimpfstoff: ein höheres Risiko für eine RA geht von der Vakzine nicht aus.

Eine Fertigspritze mit einem Influenza-Spaltimpfstoff: ein höheres Risiko für eine RA geht von der Vakzine nicht aus.

© dpa

STOCKHOLM (hub). Impfungen wird von Impfgegnern vieles nachgesagt. Eines ist nun zum wiederholten Male widerlegt wurden: Impfungen triggern keine Rheumatoide Arthritis (RA). Das hat eine Fall-Kontroll-Studie aus Schweden mit knapp 2000 RA-Patienten und 2250 Kontrollpersonen ergeben.

Alle Teilnehmer waren im Alter von 18 bis 70 Jahren. Verglichen wurden die Teilnehmer, die innerhalb von fünf Jahren vor Krankheitsbeginn geimpft wurden, mit jenen, die nicht geimpft wurden.

Die Ergebnisse: Die Impfungen, darunter jene gegen Influenza, Tetanus, Diphtherie, FSME, Hepatitis A und B, Polio und Pneumokokken, erhöhten nicht das Risiko für eine Rheumatoide Arthritis. Dies galt auch dann, wenn RA-Untergruppen betrachtet wurden.

Weder in der Gruppe der RA-Patienten mit Antikörpern gegen zyklische citrullinierte Peptide (CCP), noch in der Gruppe ohne diese CCP-Antikörper war das RA-Risiko durch eine oder mehrere der Impfungen innerhalb der fünf Jahre vor Diagnosestellung erhöht.

Auch bei Hochrisikogruppen für eine RA wie Raucher und Träger des Allels HLA-DRB1 (shared epitope), entsprach das RA-Risiko bei Geimpften jenem Ungeimpfter (Ann Rheum Dis 2010, 69: 1831).

Kasuistiken, in denen eine Impfung eine RA ausgelöst habe, können ihre Studie zwar nicht widerlegen, so die Autoren. Epidemiologisch betrachtet spielen Impfungen bei der RA-Entstehung allerdings keine Rolle.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Impfungen wieder einmal unschuldig

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