Ärzte Zeitung, 13.04.2012

Rheuma-Liga Brandenburg setzt auf regionale Zentren

COTTBUS/BERNAU (ami). Regionale Rheumazentren können die Rheuma-Versorgung in der Fläche verbessern. Darauf weist die Rheuma-Liga Brandenburg hin.

Bundesweit gibt es den Angaben zufolge rund 30 regionale Rheumazentren, die von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) anerkannt sind.

Als Beispiel nennt die märkische Rheuma-Liga das Rheumazentrum Nord-Brandenburg in Bernau nördlich von Berlin.

Dort haben sich im Jahr 2003 niedergelassene Ärzte, Ärzte aus Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, Ergotherapeuten, Orthopädie-Schuhmacher und Selbsthilfegruppen zum Verein zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Versorgung zu verbessern und gut zu organisieren.

"Erreicht wird dies unter anderem durch regelmäßige Fortbildungen, durch Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus und natürlich auch durch den Erfahrungsaustausch", erklärt die Geschäftsstellenleiterin des Rheumazentrums Katrin Schmidt.

Das Zentrum bietet auch Patientenschulungen und Informationsveranstaltungen und wirkt an der Rheumaforschung mit.

Topics
Schlagworte
Rheuma (1656)
Politik & Gesellschaft (72059)
Organisationen
DGRh (169)
Krankheiten
Rheuma (1689)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »