Ärzte Zeitung, 09.10.2013

RA

Auslöser für Läsionen entdeckt

ERLANGEN. Bei RA wirken Autoantikörper direkt auf Osteoklasten - zugunsten des Knochenabbaus. Das haben Forscher um Prof. Falk Nimmerjahn, Lehrstuhl für Genetik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zusammen mit Teams um Prof. Georg Schett (Uniklinikum der FAU) und Prof. Jan Tuckermann (Uni Ulm) gezeigt, teilt die FAU mit.

Als die Forscher die Wechselwirkung der Autoantikörper mit den Osteoklasten experimentell blockierten, hätten sie die Gelenkzerstörung fast vollständig stoppen können (PNAS 2013, 110(26): 10729-34).

"Diese Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage für das generelle Verständnis der Rheumatoiden Arthritis wie für die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze dar", wird Nimmerjahn zitiert.

Gegenwärtig sprechen nur etwa 30 bis 40 Prozent der RA-Patienten gut auf gängige Therapieformen an, weshalb mit Nachdruck an der Erforschung dieser Erkrankung gearbeitet werde. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »