Rheuma

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Ärzte Zeitung online, 06.09.2016

Ausgezeichnet

Julius-Springer-Preis für Rheumatologie

Der beste CME-Weiterbildungsbeitrag aus der "Zeitschrift für Rheumatologie" ist jetzt erstmals mit dem "Julius-Springer-Preis für Rheumatologie‘" ausgezeichnet worden.

HEIDELBERG. Die "Zeitschrift für Rheumatologie", die von Springer herausgegeben wird und 2016 ihren 75. Band feiert, hat zu diesem Anlass erstmalig den "Julius-Springer-Preis für Rheumatologie" verliehen.

Der erste Preisträger ist Professor Torsten Witte von der Medizinischen Hochschule Hannover - er hat die Auszeichnung für seinen Beitrag zum Sjögren-Syndrom (Z Rheumatol 2014, 73: 49) erhalten. Witte nahm den mit 2500 Euro dotierten Preis im Rahmen des Rheuma-Empfangs beim DGRh-Kongress in Frankfurt / Main entgegen.

Der "Julius-Springer-Preis für Rheumatologie" wird ab sofort alle zwei Jahre verliehen. Berücksichtigt werden alle in den zwei Vorjahren in der Zeitschrift für Rheumatologie veröffentlichten CME-Beiträge. Neben Download- und Teilnahmezahlen sowie der Bewertung des Artikels durch die Teilnehmer nimmt die Jury Aktualität, Fortbildungswert, Didaktik und Darstellung der Beiträge in den Blick.

Preis für Beitrag über Sjögren-Syndrom

Der diesjährige Gewinnerbeitrag behandelt das Sjögren-Syndrom, eine häufig auftretende, aber zu selten diagnostizierte rheumatische Erkrankung. "Ziel des Artikels ist es, den Kolleginnen und Kollegen aus der Rheumatologie evidenzbasiertes Wissen über die wichtigsten Leitsymptome und die Diagnostik des Sjögren-Syndroms zu vermitteln", sagt Witte.

Verschiedene Herausforderungen erschweren Diagnostik und Therapie: "Manche Leitsymptome sind dem Sjögren-Syndrom nicht eindeutig zuzuordnen, andere treten nicht bei allen Patienten auf", erklärt der Preisträger. "Hier muss man ansetzen und mehr Aufmerksamkeit auf die Erkrankung lenken, sodass mehr Patienten diagnostiziert und vor allem optimal behandelt werden können."

Daher thematisiert der Beitrag neben der Diagnostik auch aktuelle Therapieansätze und diskutiert mögliche zukünftige therapeutische Strategien.

Torsten Witte spezialisierte sich nach seinem Studium der Humanmedizin in Göttingen und Hannover im Bereich Innere Medizin. 2003 legte er seine Habilitation vor und wurde 2008 als Professor für Rheumatologie an das Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover berufen.

Er ist Mitglied der Kommissionen "Labordiagnostik" und "Studentische Lehre" der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. (eb)

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