Ärzte Zeitung, 14.06.2010

Risiken aus der Retorte?

Neue Studiendaten zu Fehlbildungen nach IvF

GÖTEBORG (ikr). Bei Kindern, die künstlich gezeugt wurden, haben Forscher aus Paris ein höhere Fehlbildungsrate gefunden, als nach bisherigen Studiendaten zu erwarten gewesen wäre.

So ergab die Befragung von Eltern und Pädiatern von mehr als 15 000 künstlich gezeugten Kindern eine Rate größerer Fehlbildungen wie Herzvitien von vier Prozent. Nach früheren Studiendaten sei aber nur eine Rate von zwei bis drei Prozent zu erwarten gewesen. Die Daten wurden jetzt beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Humangenetik vorgestellt.

Ob das Fehlbildungsrisiko durch die künstliche Befruchtung selbst oder vielmehr durch die Infertilität der behandelten Paare erhöht ist, lässt auch diese Studie offen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »