Urologie

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Modul: Therapie des Testosteronmangels: Testosteronsubstitution – wann und wie?

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Ärzte Zeitung, 09.11.2005

Aktive Ansprache kommt gut an bei Potenzproblemen

HAMBURG (awa). Vielen Männern mit Potenzproblemen fehlt nach wie vor Aufklärung und aktive Ansprache durch den Arzt. Das hat eine Umfrage in einer urologischen Praxis bestätigt.

Der Urologe Dr. Thomas Kreutzig aus Freiburg hatte innerhalb von zwei Jahren 1500 Männer zwischen 45 und 80 Jahre befragt, ob sie mit ihrem Sexualleben zufrieden sind. Die Männer waren wegen anderer Probleme als Erektionsstörungen in die Praxis gekommen.

Ergebnis: Die Hälfte hatte keine Probleme, bei etwa je 25 Prozent war die Potenz eingeschränkt oder es gab deutliche Potenzprobleme, sagte Kreutzig in Hamburg bei einer Veranstaltung von BayerHealthCare.

Von den Männern mit Potenzproblemen sagte ein Drittel, daß Sexualität nicht mehr so wichtig sei. Ein Drittel gab an, daß sie sich bisher nicht getraut hätten, ihre Potenzprobleme anzusprechen und froh über die aktive Ansprache wären. Jeweils jeder sechste hatte schon einmal erfolglos ein Potenzmittel ausprobiert oder stufte die Medikamente als gefährlich ein.

Aufklärung sei wirklich nötig, denn Potenzmittel wie Vardenafil (Levitra®) wirken ohne sexuelle Stimulation nicht, so Kreutzig. Kontraindikationen wie Nitrateinnahme seien selten gewesen (zwei Prozent).

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