Mittwoch, 22. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 13.06.2012

CPAP-Beatmung bessert auch erektile Dysfunktion

BETHESDA (eb). CPAP-Beatmung in der Nacht kann eine erektile Dysfunktion lindern, berichten Forscher aus Bethesda beim Kongress Sleep 2012 in Darien/Illinois.

In ihrer Studie gab knapp die Hälfte der 92 Teilnehmer mit obstruktiver Schlafapnoe eine Potenzschwäche an - ein überraschend hoher Anteil für ein Durchschnittsalter von nur 45 Jahren.

Nach der Diagnose schliefen sie sechs Monate mit der Maske, die Luft unter leichtem Überdruck in die Lunge befördert.

Bei den meisten Männern besserten sich die sexuelle Funktionsfähigkeit und Zufriedenheit, und zwar unabhängig vom Stärkegrad der Impotenz.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Demenzrisiko: Essen wie Gott in Südfrankreich lohnt sich

Viel Fisch, Obst, Gemüse, Olivenöl - die mediterrane Diät wirkt auch außerhalb von Südeuropa und scheint eine wahre Allzweck­waffe zu werden. Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass sie dem Gedächtnis hilft - bloß nicht bei Diabetikern. mehr »

Zwangsbehandlung: Die Stolperfallen bleiben

Seit drei Monaten gelten neue Regelungen zur Zwangsbehandlung. Doch damit hat der Gesetz­geber längst nicht alle Probleme beseitigt. Er hat sogar neue geschaffen. Und die größte Stolperfalle steckt im Landesrecht. mehr »

Gefährdete Mütter: Erst das Baby, dann bipolare Störung

Jede siebte Mutter wird in den ersten Wochen nach der Geburt ihres Kindes psychisch auffällig. Häufig sind Depressionen, Angst­störungen aber auch bipolare Erkrankungen, wie eine neue US-Studie zeigt. mehr »