Dialyse-Seminar: Auch EHEC ist Thema

BERLIN (mal). Auch ohne neue gehäufte Erkrankungsfälle ist das Thema EHEC längst nicht vom Tisch. Jetzt geht es darum, während der EHEC-Welle gesammelte Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen, daraus Konsequenzen zu ziehen und Maßnahmen zu definieren.

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Auch das diesjährige Berliner DialyseSeminar (BDS) unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Christiane Erley vom St. Joseph-Krankenhaus in Berlin will sich dem Thema EHEC widmen: "EHEC und die Institutionen - ethische Aspekte" ist der Titel einer ethischen Gesprächsrunde, einer von vielen Programmpunkten beim Seminar.

Mit aktuellen Themen zur Nierenersatztherapie und zu den Erkrankungen von Dialysepatienten wollen die Veranstalter nicht nur Internisten mit Fachrichtung Nephrologie und Ärzte in der Weiterbildung ansprechen, sondern auch Ärzte anderer Fachrichtungen.

So geht es nicht nur um die Prävention von Katheterinfektionen oder - in einer Pro-und-Contra-Sitzung - um die Frage: "Dialysebeginn bei GFR < 8 ml/min?".

Sondern es stehen etwa auch aktuelle Aspekte der Anämiebehandlung oder eine kritische Bestandsaufnahme von renaler Denervierung und Baroreflexstimulation als neue Therapiestrategien bei therapierefraktärer Hypertonie auf dem Programm.

Das 24. Berliner DialyseSeminar findet vom 2. bis 3. Dezember statt und ist von der Ärztekammer Berlin mit 11 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Infos und Anmeldung: www.berliner-dialyseseminar.de (ermäßigte Registrierungsgebühren für Teilnehmer aus medizinischen Einrichtungen, Studenten und Ärzte in der Ausbildung bis 23. Oktober)

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