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Molekül fördert die Reparatur bei Nierenfibrose

GÖTTINGEN (eb). Die Niere besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit: Auch nach ausgeprägten Schädigungen kann sie sich immer wieder selbst reparieren und erholen. Gelingt dies nicht mehr, dann vernarbt das Nierengewebe.

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Bislang gibt es keine zugelassenen Medikamente, die spezifisch gegen Nierenfibrose wirken. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen und der Harvard Medical School Boston erforschen seit Jahren die Grundlagen für einen möglichen Weg, mit dem sich das Fortschreiten einer Nierenfibrose verhindern lässt.

Jetzt sind sie in ihrer Forschung einen weiteren Schritt vorangekommen.

Die Arbeitsgruppe von Professor Michael Zeisberg, Leiter der Experimentellen Nephrologie in der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie an der Universitätsmedizin Göttingen, hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Boston ein neues Molekül entwickelt, mit dem sich Nierenfibrose möglicherweise therapieren lässt.

Dieser neue Therapieansatz basiert darauf, dass die Wirkung eines körpereigenen, nierenschützenden Proteins, des Bone Morphogenic Protein7 (BMP7), durch ein BMP7-Mimetikum nachgeahmt werden kann. Geschädigte Nieren könnten so wieder zur Regeneration angeregt werden.

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