Ärzte Zeitung Extra, 06.06.2008

Kurz notiert

Infos zum Spendeausweis in neun Sprachen

Beiblätter zum deutschen Organspendeausweis gibt es inzwischen in insgesamt neun Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Bulgarisch, Kroatisch, Polnisch und Rumänisch. Sie können im Internet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung abgerufen werden (www.bzga.de). Auf der Internetseite gibt es auch den Ausweis auf Türkisch.

Tumor oft Grund für Lebertransplantation

Inzwischen stellt das hepatozelluläre Karzinom bereits 15 bis 20 Prozent aller Indikationen für die Verpflanzung einer Leber. Das sind in Deutschland etwa 150 Patienten im Jahr. Bis zu 80 Prozent aller Patienten, die eine neue Leber erhalten, sind nach fünf Jahren rezidivfrei.

Ischämiezeit der Nieren ist am längsten

Explantierte und noch nicht verpflanzte menschliche Organe haben eine begrenzte Ischämiezeit. Diese liegt bei explantierten Herzen bei etwa sechs Stunden, bei der Lunge bei acht Stunden und bei der Leber bei zwölf Stunden. Die längste Ischämiezeit tolerieren die Nieren mit 24 bis 36 Stunden.

Jede zweite Klinik mit Intensivstation engagiert

Im vergangenen Jahr engagierten sich nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation bundesweit etwa 46 Prozent aller Krankenhäuser mit Intensivstation für die Organspende. (ple)

Topics
Schlagworte
Organspende (43)
Organisationen
BZgA (649)
Krankheiten
Krebs (5016)
Transplantation (2165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »