Ärzte Zeitung Extra, 18.07.2008

Kurz notiert

Risiken der PAVK sind oft nicht bekannt

Das Risiko, das die PAVK bedeutet, ist vielen Menschen nicht bekannt. Eine Telefonumfrage bei 2501 US-Amerikanern über 50 hat ergeben, dass nur 26 Prozent der Befragten wussten, was eine PAVK ist (Circulation 116, 2007). Nur jeder vierte wusste, dass die PAVK eine erhöhte Mortalität durch Herzinfarkte und Schlaganfälle zur Folge hat. (ug)

Filterkaffee in Maßen - das ist in Ordnung

Beim Kaffee empfiehlt die Gefäßliga Mäßigkeit. Am besten ist dann Filterkaffee, da im Papierfilter eine atherogene Fettfraktion der Kaffeebohne zurückgehalten wird. Ältere Menschen sollten nicht auf ihre gewohnte Tasse Bohnenkaffee verzichten. Denn bei Hirndurchblutungsstörungen wirkt Kaffee oft gut. Tee wird allgemein von Gefäßkranken gut vertragen. (ug)

Mit Stammzellen wird experimentiert

Die Therapie mit Stammzellen ist im Experimentierstadium. Patienten mit PAVK bekommen eigene blutbildende Stammzellen injiziert, die aus dem Beckenkamm entnommen worden sind. Die Hoffnung ist, dass die Stammzellen in der Lage sind, neue kleine Blutgefäße zu bilden. Es lasse sich noch nicht absehen, wie wirksam die Therapie ist, so die Gefäßliga. (ug)

Schokolade ist gut für die Gefäße

Dunkle Schokolade und Kakao wirken sich positiv auf die Gefäße aus. Entscheidend dabei sind die im Kakao enthaltenen Flavonoide. Sie bewirken eine Entspannung der Gefäße. Ursache ist eine erhöhte Ausschüttung von Stickstoffmonoxid (NO) durch Endothel-Zellen. (PNAS 103, 2006, 1024). (ug)

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