Ärzte Zeitung, 08.12.2009

Thrombose-Risiko nach Op ist höher als gedacht

OXFORD (eb). Das Risiko für venöse Thromboembolien nach vielen Arten von Operationen bei Frauen mittleren Alters ist größer und hält länger an als bisher angenommen. Das hat eine neue Studie belegt. Das Risiko ist am höchsten in den ersten sechs Wochen nach der Operation und erreicht die Spitze in der dritten Woche nach dem Eingriff.

Dem steht entgegen, dass die meisten Patienten eine Prophylaxe nur während ihres Klinikaufenthaltes erhalten, im Durchschnitt für sechs Tage, kritisieren Dr. Sian Sweetland von der Universität von Oxford im Vereinigten Königreich und seine Kollegen (British Medical Journal, online). Das Risiko bleibe für zwölf Monate erhöht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »