Ärzte und Kassen im Norden rüsten sich für die E-Card

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Die KV Schleswig-Holstein meldet einen guten Start für die Kartenleser-Pauschale.

BAD SEGEBERG (di). Die ersten Ärzte im Norden rüsten sich mit neuen Lesegeräten aus, um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einlesen zu können. Innerhalb von vier Wochen haben 130 Ärzte die Zuschüsse beantragt.

Diese Zahl nannte die KV Schleswig-Holstein auf Anfrage der "Ärzte Zeitung". Die rund 5000 Vertragsärzte im Norden haben - wie die Ärzte in anderen KV-Gebieten auch - noch bis Ende September Zeit, Zuschüsse für die Kartenlesegeräte zu beantragen. Danach müssen niedergelassene Ärzte die Geräte aus eigener Tasche bezahlen.

Die KV hat in einer breiten Informationskampagne auf die Zuschüsse hingewiesen und jeden Vertragsarzt angeschrieben. Die finanzielle Unterstützung beträgt im Basis-Rollout 355 Euro für ein stationäres Lesegerät und 215 Euro für die Installation. Weitere 280 Euro können Ärzte erhalten, die ein mobiles Gerät etwa für Hausbesuche benötigen.

Die KV erwartet, dass die Mehrheit der Vertragsärzte sich in den kommenden Monaten mit den Geräten ausrüstet und die Zuschüsse beantragt. Die Ärzte im Norden können dies auch online über einen geschützten Bereich erledigen (www.ekvsh.de).

Die Erstattungssumme wird nicht zusammen mit der Quartalsabrechnung gutgeschrieben, sondern auf ein von den Ärzten angegebenes Konto überwiesen.

Zugleich läuft die Vorbereitung bei den Krankenkassen im Norden für die Ausgabe der neuen Karten auf Hochtouren. Rund eine halbe Million Versicherte sollen in den kommenden Wochen Post von ihrer Krankenkasse erhalten und um ein Passfoto für die neue Karte gebeten werden. Allein die AOK Nordwest will rund 150.000 Versicherte anschreiben.

Der Gesetzgeber verlangt von den Kassen, bis Ende des Jahres zehn Prozent ihrer Versicherten mit der neuen Gesundheitskarte auszustatten. Ansonsten droht eine zweiprozentige Kürzung des Verwaltungskostenbudgets.

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