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Schlechtes HbA1c bei langem Hocken vor dem Bildschirm

BERLIN (eb). Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes ist der HbA1c-Wert um so schlechter, je mehr Stunden sie täglich vor Fernsehen oder Computer verbringen. Weitere signifikante Risikofaktoren für die glykämische Kontrolle sind die Krankheitsdauer und der sozioökonomische Status. Dagegen hat die sportliche Aktivität keinen Einfluss.

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Das berichten Forscher der Charité Berlin (Diabetes Care 2011; online 16. September). Für ihre Studie hatten sie per Fragebogen bei den 296 Teilnehmern im Durchschnittsalter von knapp 14 Jahren Angaben zu Medienkonsum, Sport und sozialen Umständen erhoben, klinische Daten und Blutzuckerwerte gesammelt.

Die Auswertung ergab: Der HbA1c-Wert betrug im Schnitt 8,7; seit 6,1 Jahren waren die Teilnehmer krank und 5,1 Stunden pro Woche sportlich aktiv, 2,9 Stunden am Tag verbrachten sie vor TV oder Computer.

Jene, die mehr als vier Stunden vor einem Bildschirm saßen, hatten einen HbA1c-Wert von 9,3, bei weniger als vier Stunden betrug er 8,5.

Wie die Assoziation von Fernseh- oder Computerzeit und HbA1c-Wert zustande kommt, ist unklar. Ein mögliches Bindeglied: Je länger die Jugendlichen dort verbringen, um so mehr Snacks futtern sie nebenbei. Das erschwert die Blutzuckerkontrolle mehr als regelmäßige Mahlzeiten.

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