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Anreize zur Antibiotikaforschung?

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BERLIN. Antibiotika gehören zu den essenziellen Arzneimitteln in der medizinischen Versorgung - unstrittig werden damit die meisten vorzeitigen Todesfälle vermieden. Aber seit Jahren wachsen gefährliche Therapielücken, deren Ursachen vielfältig sind: unkritischer Antibiotikagebrauch, der zu Resistenzen geführt hat.

Aber auch Unterversorgung in manchen Ländern, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Ein gefürchtetes Phänomen in deutschen Krankenhäusern sind Nosokomialinfektionen, hervorgerufen durch multiresistente Keime im Krankenhaus oder durch Einschleppung von infizierten Patienten.

Die Folge sind tausende, teils vermeidbare Todesfälle. Die Beherrschung von Krankenhauskeimen ist schwierig.

Unstrittig ist, dass in der Antibiotika-Therapie neue, spezifische Wirkstoffe benötigt werden. Deren Einsatz aber wahrscheinlich sehr spezifisch und auf wenige Indikationen beschränkt sein wird. Das löst eine Diskussion darüber aus, ob die Antibiotikaforschung stärker gefördert werden muss.

Anreize zur Antibiotikaforschung? Politische Hürden und wirtschaftliche Herausforderungen. Donnerstag, 6. Juni, von 14.30 bis 16.00 Uhr im Rahmen des Deutschen Ärzteforums.

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