Ärzte Zeitung, 10.05.2004

"Tatort"-Kommissar ermittelt in Sachen Ohr

Jochen Senf engagiert sich für gutes Hören

Schauspieler Jochen Senf wirbt dafür, bei Bedarf ein Hörgerät zu tragen. Foto: GN Resound

MÜNSTER (ag). Schauspieler Jochen Senf alias "Tatort"-Kommissar Max Palu engagiert sich für gutes Hören und moderne Hörgeräte-Versorgung. "Klares Indiz für Hörgenuß" - so der Slogan, mit dem sich Senf auf Plakaten und Postkarten für die Versorgung Hörgeschädigter mit modernen Hörsystemen stark macht.

Nur 2,8 Millionen der etwa 14 Millionen hörgeschädigten Bundesbürger besitzen nach Schätzung des deutschen Hörgeräte-Akustiker-Handwerks ein Hörgerät. Obwohl Hightech längst auch den Hörgerätemarkt erobert hat, nehmen viele Bürger lieber ihre Schwerhörigkeit in Kauf, als die Angst vor einem "Knopf im Ohr" zu überwinden.

Jochen Senf möchte als Protagonist der aktuellen Plakat-Kampagne vermitteln, daß Hören Lebensqualität ist und moderne Hörgeräte betroffenen Menschen helfen können, diese Lebensqualität zu erhalten. "Hören ist Kultur", so Senf. "Das wird heutzutage leider oft vergessen. Wer hört schon noch bewußt? Wir verschmutzen unsere Umwelt durch Krach. Überall wird man beschallt. Die Folgen sind zunehmende Hörschäden, gerade bei jungen Leuten."

Senf plädiert dafür, bei Anzeichen für eine Hörschädigung sofort den Weg zum nächsten Hörgeräte-Akustiker zu suchen. "Moderne Hörsysteme sind richtig schick und helfen ihren Trägern, Lebensfreude und Hörgenuß zurückzugewinnen." Er selbst würde im Fall des Falles auch ein Hörgerät tragen: "Weil ich ein hörbewußter Mensch bin."

Topics
Schlagworte
Panorama (30365)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »