Ärzte Zeitung, 16.11.2004

Der PC-Markt profitiert vom Notebook-Boom

LONDON (ddp). Der deutsche PC-Markt profitiert laut Marktforschungsunternehmen IDC von steigenden IT-Ausgaben der Unternehmen und einer anhaltend hohen Notebook-Nachfrage durch Privatkunden.

Im dritten Quartal wurden in Deutschland 12,6 Prozent mehr Desktop-, Laptop- und Server-Computer verkauft. Dabei treibt den Angaben zufolge die Notwendigkeit, in die Jahre gekommene Systeme in den Unternehmen auszutauschen, den Markt an. Zugleich bremse ihn die anhaltend unsichere Lage der Konjunktur. Mit dem Ausblick für weiteres Wirtschaftswachstum und dem dringenden Austausch von IT-Systemen werde das Wachstum im PC-Markt jedoch auch im kommenden Jahr anhalten.

Umsatztreiber bei den Computer-Herstellern ist nach wie vor das Notebook-Segment. In diesem Bereich legten die Verkäufe den IDC-Berechnungen zufolge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 Prozent zu. Vor allem bei Heimanwendern würden Laptops immer beliebter. Der Umsatz mit Geräten für Privatkunden kletterte um 27 Prozent. Der Markt für Desktop-Systeme wächst nach weiteren Angaben mit einem Plus von 9,4 Prozent weniger stark.

Während Unternehmen immer mehr Systeme austauschten, entwickle sich die Nachfrage von Privatkunden eher zögerlich. Das Consumer-Segment wuchs den Berechnungen nach nur um 3,1 Prozent. Ein Plus von 23,6 Prozent gebe es dagegen bei den Gesamt-Umsätzen mit Servern.

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »