Ärzte Zeitung, 16.11.2004

Über 400 verletzte US-Soldaten in Klinik Landstuhl

LANDSTUHL (dpa). Im US-Hospital im pfälzischen Landstuhl sind seit Montag vergangener Woche 419 US-Soldaten behandelt worden, die mit dem Flugzeug aus dem Irak ins größte medizinische Zentrum der US- Streitkräfte in Europa gebracht wurden.

Von den Patienten wurden 223 bei Gefechten verletzt, wie die US-Armee in Landstuhl mitteilte. Sie hätten überwiegend Schußverletzungen und Verbrennungen, hieß es.

Die meisten seien beim Kampf um Falludscha verletzt worden, einige stammten auch aus Afghanistan. 196 Soldaten seien zur weiteren Behandlung in die USA geflogen worden. Etwa die Hälfte aller Verletzten gehöre der Armee an, 38 Prozent der Eliteeinheit Marines.

Das US-Hospital in Landstuhl hat etwa 150 Betten, deren Zahl verdoppelt werden kann.

Topics
Schlagworte
Panorama (30657)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »