Ärzte Zeitung, 11.01.2005

Spendenbindung auf dem Prüfstand

BERLIN (eb). Das auch Spenden-TÜV genannte Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat die Hilfsorganisationen aufgerufen, angesichts des größten Spendenaufkommens in der deutschen Nachkriegsgeschichte ihre Einnahmenentwicklung sorgfältig im Blick zu behalten.

Ziel müsse es sein, nicht mehr für Südasien zweckgebundene Spenden einzunehmen, als im Rahmen der Kapazitäten auch tatsächlich im Katastrophengebiet ausgegeben werden könnten. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen habe "in diesem Sinn ein sehr positives Beispiel gesetzt", als sie erklärte, daß sie keine weiteren zweckgebundenen Spenden für Südasien mehr einnehmen wolle (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »