Ärzte Zeitung, 11.01.2005

Spendenbindung auf dem Prüfstand

BERLIN (eb). Das auch Spenden-TÜV genannte Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat die Hilfsorganisationen aufgerufen, angesichts des größten Spendenaufkommens in der deutschen Nachkriegsgeschichte ihre Einnahmenentwicklung sorgfältig im Blick zu behalten.

Ziel müsse es sein, nicht mehr für Südasien zweckgebundene Spenden einzunehmen, als im Rahmen der Kapazitäten auch tatsächlich im Katastrophengebiet ausgegeben werden könnten. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen habe "in diesem Sinn ein sehr positives Beispiel gesetzt", als sie erklärte, daß sie keine weiteren zweckgebundenen Spenden für Südasien mehr einnehmen wolle (wir berichteten).

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