Ärzte Zeitung, 21.01.2005

Ärzte-Stiftung richtet ein Sonderkonto ein

BERLIN (eb). Die Stiftung "Ärzte helfen Ärzten" hat ein Konto eingerichtet. Die eingehenden Spenden sollen betroffenen Ärzten in den Katastrophenländern helfen.

Zu den langfristigen Hilfsmaßnahmen gehöre unbedingt der Wiederaufbau der medizinischen Infrastruktur, die in den Katastrophengebieten durch die Flut zerstört wurde, so die Stiftung.

"Die Ärzte vor Ort wollen und müssen schnell wieder in die Lage versetzt werden, aus eigener Kraft der Bevölkerung eine umfassende Betreuung zu geben." Deshalb ruft die Stiftung, die von den ärztlichen Körperschaften und den freien ärztlichen Verbänden getragen wird, zu Spenden auf. Auch Bundesärztekammer-Chef Professor Jörg Hoppe unterstützt den Spendenaufruf.

Die Hartmannbund-Stiftung hat dazu ein Sonderkonto eingerichtet. Die dort eingehenden Spenden werden, wie bereits berichtet, über den Weltärztinnenbund und den Weltärztebund der Region unmittelbar an die von der Naturkatastrophe betroffenen Kollegen weitergegeben, damit sie ihre Patienten wieder angemessen medizinisch versorgen können.

Konto-Nummer: 777 55 55, Stichwort "Ärzte helfen Ärzten", BLZ: 100 906 03, Deutsche Apotheker- und Ärztebank.
Bitte beim Spenden die vollständige Adresse angeben, damit die Spendenquittung zugeschickt werden kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »